Von der Straße aus sieht man es kaum, von oben sofort: Auf dem Dach des Capitol liegt seit Kurzem eine Photovoltaikanlage. 81 Module mit zusammen rund 39 Kilowatt Leistung, verteilt bis in den letzten Winkel unserer verwinkelten Dachlandschaft.

Was das für den Tanzsaal bedeutet
Wer bei uns tanzt, kennt das: Ein voller Saal wird warm. Im Sommer laufen die Klimaanlagen auf Hochtouren, im Winter die Heizung. Beides gehört zu den größten Stromfressern in einem Haus wie unserem. Ab jetzt kommt ein guter Teil dieses Stroms vom eigenen Dach – und zwar genau dann, wenn er gebraucht wird: Scheint die Sonne am kräftigsten, haben auch die Klimaanlagen am meisten zu tun. Das hält Kühlung und Heizung bezahlbar und macht das Capitol ein Stück unabhängiger.

Neues Dach und Anlage in einem Zug
Eine Photovoltaikanlage ist nur so gut wie das Dach darunter. Deshalb wurde beides zusammen gemacht: Dach erneuern, Module verlegen, ein Gerüst, sieben Wochen Bauzeit – während unten der Betrieb weiterlief. Unser Dank geht an Dachdecker Volker Voßeler, Elektriker Tim Neumann, System-Gerüstbau und den Fachdienst Bauservice der Stadt Lüdenscheid für die unkomplizierte Genehmigung mitten in der Altstadt.

Damit ist ein großes Projekt abgeschlossen: ein neues Dach, 81 Module und ein Capitol, das nachhaltiger und gut gerüstet in die nächsten Jahre geht – für den Tanzsaal oben wie für das Tapas y más unten.
📷 Die ganze Geschichte in Bildern: Wie aus dem alten Ziegeldach in sieben Wochen ein Solardach wurde, zeigen 17 Fotos vom Gerüst in der Baustellen-Galerie bei Tapas y más. Den ausführlichen Bericht dazu gibt es dort unter „Die Sonne arbeitet jetzt mit“.